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In der Casa de la Paz in Bogotá kamen 16 gemeindebasierte Organisationen aus ganz Kolumbien zusammen, um Synergien unter ihren friedensfördernden Initiativen im Tourismus zu erschließen. Gemeinsam mit kolumbianischen staatlichen Partnern haben wir Kräfte gebündelt, um die Wirkung dieses Treffens zu verstärken. Aus diesen 16 Organisationen hat V Social fünf besonders fortgeschrittene Gruppen eingeladen, um als Multiplikator:innen eine nationale Kommunikationsstrategie zu entwickeln, die den Tourismus als Instrument für Frieden und Versöhnung stärkt. Innerhalb von fünf Tagen erarbeiteten zehn Friedensunterzeichner:innen einen gemeinsamen Fahrplan, um soziale Projekte in nachhaltige, gemeinschaftsgeführte Unternehmen zu verwandeln – für Frieden, Einkommensperspektiven und Verwurzelung in ehemaligen Konfliktgebieten. Ein spürbarer Wandel im Denken wurde deutlich: Aus sozialen Projekten wurden unternehmerische Ansätze – initiiert und getragen von den Gemeinschaften selbst. Diese Transformation bildet das Fundament für nachhaltige Veränderungen, die wir in den nächsten zwei Jahren begleiten werden.
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Wir sind stolz darauf, eine wunderschöne Geschichte des Wachstums und der Verbindung aus Zapotal, Costa Rica, zu teilen, wo ein kürzlich stattgefundener Austausch zwischen zwei gemeindebasierten Tourismusprojekten bedeutenden Fortschritt und Hoffnung ausgelöst hat. Mit Unterstützung der V Social Foundation hatten mehrere Gemeindemitglieder aus Zapotal zum ersten Mal die Möglichkeit, in eine andere ländliche Region zu reisen und dort gleichgesinnte costa-ricanische Unternehmer:innen im nachhaltigen Tourismus zu treffen. Der Austausch wurde zu einem inspirierenden Wendepunkt für die Gruppe.
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Während des Besuchs bekamen die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in Möglichkeiten der lokalen Governance und erhielten neue Ideen, um kollektive Führung und Entscheidungsfindung zu stärken. Kochkurse brachten frische Ideen zur Verbesserung von Geschmack und Präsentation von Gerichten, und die Familie, die die Zuckerrohrmühle in Zapotal betreibt, kehrte nach Hause zurück, inspiriert von einem besser organisierten Betrieb - sie nahmen sich ein Beispiel an dem sauberen Erscheinungsbild und dem grün gestalteten, einladenden Raum. Eine Person empfand es als besonders wertvoll, mehr zu qualitativ hochwertigen Service und Kundenbetreuung zu lernen und aus erster Hand zu sehen, wie Professionalität im ländlichen Tourismus aussehen kann. Für viele der Teilnehmenden war dies ihre erste Erfahrung, ihr Zuhause zu verlassen, was ihnen half, selbstbewusster zu werden und stolz ihre Gemeinde zu vertreten.
Eduardo Méndez, einer der Teilnehmer, reflektierte darüber, wie die Erfahrung dazu beigetragen hat, Perspektiven zu verändern - die Tür zu neuen Ambitionen zu öffnen und zu zeigen, was möglich ist, wenn eine Gemeinschaft zusammenarbeitet. Dieser Austausch hat direkt fünf lokale Familien beeinflusst - und seine Auswirkungen sind gerade erst am Anfang.
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Wir sind aufgeregt, einen bedeutenden Meilenstein aus Corleone, Sizilien zu teilen - eine Stadt, die oft von negativen Stereotypen überschattet wird, aber nun stolz ihr Image durch gemeindebasierten Tourismus neu gestaltet. In Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation Addiopizzo wurde eine neue, von der Gemeinde geleitete Tour entwickelt, die einen partizipativen Ansatz verfolgt. Zum ersten Mal kamen Einheimische zusammen, um ein Erlebnis auf der Grundlage ihrer eigenen Geschichten, Geschichte und Identität zu gestalten - Corleone zurückerobernd von externen Erzählungen, die Vorurteile oft verstärken. Diese Initiative hat bereits echte Auswirkungen gezeigt. Eine erste Testgruppe von 11 Reisenden erkundete Corleone auf einer E-Bike-Tour und gab begeistertes Feedback.
Einer von ihnen, unsere Kollegin Alix, hat geteilt:Wir haben interessante Geschichte gehört, schöne Orte wie einen Wasserfall und einen Bergaussichtspunkt gesehen und köstliches lokales Essen genossen. Es war eine tolle Überraschung - sogar für jemanden aus der Region!
Dieser Erfolg hat Addiopizzo dazu inspiriert, dieses partizipative Modell auch auf andere Ziele in Sizilien anzuwenden. Das Projekt kommt direkt fünf lokalen Familien und Unternehmen zugute, darunter:
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Federico Blanda, der örtliche Reiseführer
Antonino Madonia, der Fahrradverleih anbietet
Die Familie Buoncuore, Käsehersteller
Silvia Chiarodiluna, Besitzerin des örtlichen Produkteshops
Giustino Sole, der die Kaffeebar der Stadt betreibt
Zusammen bieten sie den Besucher:innen ein herzliches, ehrliches Erlebnis von Corleone - eines, das Widerstandsfähigkeit, Erbe und Gemeinschaftsstolz hervorhebt. Dank des gemeinsam geschaffenen Raumes der Ko-Kreation, sind die Menschen von Corleone nicht nur Touranbieter - sie erzählen Geschichten, bauen Brücken und starten Veränderungen.
Wir sind begeistert, mitteilen zu können, dass die Tsiru Ala Community-basierte Tourismus-Initiative gerade ihre allerersten Besucher:innen einer neuen Zusammenarbeit mit einem britischen Reiseveranstalter begrüßt hat - ermöglicht durch unsere geschätzte Partnerorganisation, ResiRest. Dies ist ein bedeutsamer Meilenstein, da es das erste greifbare Ergebnis einer internationalen Tourismuspartnerschaft für die Gemeinschaft darstellt. Anda und Peter, ein Paar aus Großbritannien, genossen eine geführte Farmbesichtigung mit Osiris - einer jungen einheimischen Gastgeberin - die sie mit ihrer herzlichen Gastfreundschaft und ausgezeichneten Englischkenntnissen beeindruckte. In ihren Worten:
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Anda and Peter
“We enjoyed the visit to your beautiful farm very much. What a wonderful property. You provided the tour in English very well. Good luck with your studies. Greetings to your nice family.”
Ihr Besuch ist nicht nur ein Zeugnis für die Hingabe und Gastfreundschaft der lokalen Familien, sondern auch ein Symbol für wachsendes Vertrauen in die Zukunft des Projekts - und ein kraftvoller Schritt nach vorne für die Gemeinschaft, da ihr Tourismusgeschäft stabiler wird und seine Partnerschaften mit Reiseveranstaltern ausweitet.
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Wir hatten die unglaubliche Gelegenheit, Isla Venado erneut zu besuchen, wo wir einen praxisnahen Workshop mit lokalen Fischern, Unternehmerinnen und Gemeindeleitern veranstalteten! 🎣💡Unsere Mittelamerika-Koordinatorin Ifigenia, mit Unterstützung von Remora, einem Unternehmen, das sich auf die nachhaltige Entwicklung der Fischzucht konzentriert, hat zusammen mit der Gemeinde innovative Technologien erkundet, um die Aquakultur auf lokaler Ebene nachhaltiger und effizienter zu gestalten. Das aufregendste dabei? Die Beziehung, die wir mit einer inspirierenden Frauengruppe aufbauen konnten. Sie möchten ihre lokalen Speisen, Handwerkskunst und Traditionen mit neugierigen Reisenden unserer Partneragentur Puraventura teilen! Diese Zusammenarbeit stärkt den gemeindebasierten Tourismus und trägt zum Erhalt der lokalen Traditionen auf Isla Venado bei.
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Wir haben auch aus erster Hand gesehen, wie Einheimische die Zukunft ihrer Insel in die Hand nehmen, indem sie umweltfreundliche und zukunftsfähige Entwicklung priorisieren. Insbesondere im Hinblick auf externe Investitionen - insbesondere in Grundstücke - achten sie darauf, dass Eigentum und somit Einfluss auf zukünftige Nutzung innerhalb der Gemeinde verbelibt. Anstatt Land an ausländische Käufer zu verkaufen, entscheiden sie sich dafür zu vermieten, um die lokale Eigentümerschaft zu erhalten und die schnellen Veränderungen zu verhindern, die in anderen Teilen des Landes zu sehen sind. Ihre Verpflichtung zur Nachhaltigkeit und Selbstversorgung ist wirklich bemerkenswert! 🌿🏡
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In der indigenen Gemeinde Talamanca haben wir durch mehrere wirkungsvolle Initiativen bedeutende Fortschritte gemacht. Unsere fachliche Unterstützung zum Thema biologische Landwirtschaft rüstet Gemeindemitglieder mit den notwendigen Fähigkeiten aus, nachhaltig zu kultivieren und die Ernährungssouveränität zu verbessern. Zusätzlich haben wir finanzielle Unterstützung bereitgestellt, um wichtige Materialien und Schulungen zu erlangen, um diese landwirtschaftlichen Techniken effektiv umzusetzen. Zusätzlich haben wir gemeinsam daran gearbeitet, die Fähigkeiten im Verkauf und Betrieb der Anwohner:innen zu verbessern, um neue Allianzen zu schmieden und Kund:innen anzuziehen, was letztendlich den Bestand der Einnahmequellen fördert und lokale Jobs sichert. Zusammen tragen diese Bemühungen zur Selbstversorgung und Unabhängigkeit bei und verbessern die Lebensqualität der Gemeinde insgesamt. Nachdem wir die Bedürfnisse der Gemeinde verstanden hatten, konzentrierten wir uns in einer dreitägigen Schulung auf 100 % organische Anbaumethoden für vier einheimische Frauen. Die Frauengruppe unterstützen wir somit in ihrem Ziel, gesunde Lebensmittel zu produzieren und die lokale Versorgung zu diversifizieren. Wir haben ein spezielles Training mit dem jungen Gemeindemitglied Lucas durchgeführt, um ihn intensiv in Verkauf und Betrieb einzuarbeiten und diese Abläufe praxisnah zu üben, damit jede Phase gründlich verinnerlicht wird. Am letzten Tag lag unser Fokus auf dem Englischunterricht mit Osiris, die stolz ihre beeindruckenden Fähigkeiten unter Beweis stellte. Gemeinsam entwickelten wir ein Skript mit allen wichtigen Informationen für die Touren auf der Tsiru Ala Schokoladenfarm.
Es hat uns große Freude bereitet zu sehen, dass unser Engagement die Lebensqualität dieser indigenen Gemeinde in Costa Rica verbessern kann. Die jungen Menschen lernen schnell und bringen sich mit viel Engagement in ihre Familienprojekte ein.
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In der ländlichen Stadt Zapotal, Costa Rica, unterstützen wir ein kleines Projekt mit charmanten rosa Chalets, die sich im Nebelwald befinden. Nur vier Tage nach dem Besuch unserer Koordinatorin im September feierte Fressy einen großen Erfolg mit ihrer ersten direkten Buchung: Das Monteverde Institut, eine nationale gemeinnützige Organisation, bestätigte, dass sie im nächsten Jahr Studierende in die Gemeinde bringen werden. V Social arbeitet eng mit der Gemeinde zusammen, um die Abhängigkeit von Zwischenhändlern zu verringern und ihnen dabei zu helfen, die Kontrolle über ihre Buchungen und Tourismusaktivitäten zu übernehmen. Zusätzlich haben wir heiße Duschen für Besucher:innen gespendet und Schulungen zur Verbesserung von Fähigkeiten angeboten, einschließlich Social Media, Videobearbeitung und zwei Tage intensives Training in Betriebsabläufen und Verkauf mit Fressy. Wir sind optimistisch, dass mehr junge Einheimische wie Marco Arbeitsplätze in Zapotal finden und dort bleiben werden. Wir werden weiterhin Marco und Fressy schulen, um ihre Fähigkeiten zu verbessern und sie direkt mit Agenturen zu verbinden, um Einkommen zu generieren und kommerzielle Allianzen für die Gemeinde zu schaffen.
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In der chilenischen Hafenstadt Valparaiso wurde in den letzten zwei Monaten ein Englischunterricht für alle Einheimischen durchgeführt, die Teil der La Matriz Route sind, einem gemeinschaftlich geführten Tourismusprojekt unter der Leitung von Ecomapu. Ziel war es, grundlegende Werkzeuge für die Interaktion mit Besuchsgruppen an die Hand zu geben. Es war eine unterhaltsame Atmosphäre, in der eine spielerische Atmosphäre die Sprachvermittlung ermöglichte, um die Qualität ihrer Dienstleistungen zu verbessern. Zusätzlich wurden 5 Wasserfilter gespendet, um an jeder Station entlang der Route die Wasserversorgung zu gewährleisten und den Kauf von Plastikflaschen zu unterbinden. Diese Maßnahmen sind Teil der Strategie, den Einsatz von Einwegplastikflaschen in allen von VSF unterstützten Projekten zu beseitigen. Es ist Teil der Vereinbarung mit jeder lokalen Organisation, den lokalen Unternehmer:innen die notwendige Unterstützung zu liefern, um verstärkt Tourismuspraktiken zu entwickeln, die der lokalen Kultur und ihren Bewohner:innen den größten Wert bieten. V Social hat finanzielle Unterstützung für die Entwicklung dieser Maßnahmen im Jahr 2024 bereitgestellt. Seit 2019 unterstützen wir dieses Projekt, indem wir sie mit Reisegruppen vernetzen. Unser Ziel ist es, das Projekt mit städtischen Gemeinschaftstourismus-Netzwerken zu verknüpfen, um der Initiative Ecomapu Sichtbarkeit zu verleihen und zugleich die Entwicklung in Stadtvierteln und Provinzen großer Städte zu fördern.
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Camila (rechts), ein junges Mitglied im Stadtteilmuseum Isla Maciel in Buenos Aires, Argentinien, begab sich mit V Social auf ein Abenteuer, um die Entwicklung ihres Viertels in Buenos Aires voranzutreiben. Unterstützt durch das deutsche Austauschprogramm ASA, nimmt sie an einem sechsmonatigen Austauschprogramm teil, wovon sie bereits die Hälfte ihrer Zeit in der Kulturmetropole Berlin verbracht hat, zusammen mit ihrer Austauschpartnerin Sophia aus Deutschland, die umfassende Erfahrungen in Anthropologie und audiovisueller Produktion mitbringt.
Camila gab uns folgende Rückmeldung: „Während meiner Projektphase in Deutschland war ich fasziniert davon, wie unabhängige Kulturinstitutionen arbeiten, wie sie mit Künstler:innen zusammenarbeiten und wie sie Anwohner:innen in ihre Projekte einbinden. Es überraschte mich, ein Stadtteilmuseum mit einer ähnlichen Entstehungsgeschichte wie Isla Maciel zu entdecken. Gemeindebasierter Tourismus wie bei uns im Viertel ist in Deutschland wenig zu finden, aber dafür waren die ASA-Seminare von unschätzbarem Wert. Ich habe Einblicke in Dynamiken der Kolonisation, Dekolonisation, Geschlechterperspektiven und lokale Gemeinschaftsarbeit weltweit gewonnen. Der prägendste Teil dieser drei Monate waren die Verbindungen und Freundschaften, die ich geknüpft habe. Neben dem wertvollen Wissen, das ich gewonnen habe, verlasse ich Deutschland mit bleibenden Beziehungen und großer Inspiration.“
🌟 V Social ermöglichte diesen Austausch auf der Grundlage einer langjährigen Beziehung zum Stadtteilmuseum Isla Maciel. Wir finanzierten Camilas Reise nach Deutschland und unterstützten ihr Projekttandem während ihres Aufenthalts in Berlin. Wir hoffen, dass diese Erfahrung Camila persönlich weiterbringt und zur Entwicklung der Nachbarschaft Isla Maciel beiträgt, der sie sich angehörig fühlt.🌍✨
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Unsere Unterstützung für ein Jugendcamp der Coox Mayab-Organisation hat den Naturschutz in Yucatán gefördert, indem sie den Jugendlichen Fähigkeiten für die Überwachung und nachhaltige Tourismusentwicklung vermittelt hat. Das Camp beinhaltete Workshops zu Themen wie Nachhaltigkeit, Innovation und Inklusion. 🌿 Vermittelt wurden außerdem praktisch wertvolle Fähigkeiten zur Vogelidentifikation und ein vertieftes Verständnis für die Maya-Kultur und -Traditionen. 🦜🌺 Dabei ermöglichte die Spende von V Social in Höhe von 9.000 € die Kostendeckung für Transport, Verpflegung und Materialien für die 12 Teilnehmenden. Die Spende zur Ausbildung junger zukünftiger Veränderungsträger:innen in Yucatan unterstützte außerdem mehrere wirkungsvolle lokale Gemeindeprojekte, die an der Organisation beteiligt waren, und zum Ziel haben, positive Veränderungen in Yucatan voranzutreiben. 🙌💚
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Im Herzen von San Vicente de Caguán und Miravalle führen ehemalige Unterzeichner des kolumbianischen Friedensabkommens eine transformative Initiative an: das Projekt Caguán Expeditions. Durch den Tourismus bauen sie Brücken der Resilienz innerhalb der kolumbianischen Zivilgesellschaft und bieten eine neue Geschichte nach Jahren des Konflikts.
In diesem Monat erreichte das Projekt mit der Spende eines professionellen Raftingboots durch V Social einen wichtigen Meilenstein. Dieses Geschenk ist mehr als nur eine Ausrüstung; es ist ein Symbol der Hoffnung und des Fortschritts. Es ermöglicht ihnen den professionellen Einstieg in die Sportliga und markiert ein neues Kapitel auf ihrem Weg von der Gewalt zum Frieden.
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Im Mai brachten wir sechs gemeindebasierte Organisationen in Ecuador zu einer Schulung über die Vermarktung und Internationalisierung ihrer touristischen Aktivitäten zusammen. Diese Zusammenarbeit führte zu intensiven Diskussionen über die Reaktivierung des ecuadorianischen Tourismus mit einem Fokus auf lokale Innovationen und Fraueninitiativen. Unser Ziel war es, durch die Vernetzung dieser Organisationen ein starkes nationales Angebot für den gemeindebasierten Tourismus zu schaffen. V Social war maßgeblich an der Planung, Förderung und Finanzierung dieser Schulung beteiligt und setzte damit die Vereinbarungen des V-Conecta-Treffens in Kolumbien vom vergangenen Jahr um. Diese Initiative beabsichtigt, die Art und Weise positiv zu beeinflussen, wie diese Gemeindeprojekte ihre einzigartigen Angebote kommunizieren und bewerben.
Nach sieben Jahren engagierter Arbeit empfangen die Frauen von Mucuyche nun regelmäßig jeden Monat Reisegruppen. Alejandra, die Projektkoordinatorin, kümmert sich mit viel Geschick um die Abläufe, um positive Ergebnisse sowohl für die Gastgeberinnen als auch für die Reisenden zu erzielen. Der Übergang von gelegentlichen zu häufigen Besuchen erfordert ein hohes Maß an Planungs- und Organisationsgeschick, aber Alejandra und das Kollektiv haben diese Herausforderungen mit Bravour gemeistert und dabei an Selbstvertrauen und Fachwissen gewonnen.
Durch unsere Partnerschaft mit der niederländischen Organisation ResiRest haben wir unsere gastronomische Gemeinschaft mit einem britischen Reiseveranstalter verbunden. Deren Reisende sind auf der Suche nach echten lokalen Erfahrungen, was eine Win-Win-Situation für das Frauenkollektiv darstellt. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es dem Projekt, die im Laufe der Jahre aufgebauten Kapazitäten und Kenntnisse voll auszuschöpfen.
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Der Übergang zu einer Generation junger Führungskräfte ist für das Fortbestehen einer ländlichen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung. Aus diesem Grund ist die Schaffung von Räumen und Möglichkeiten für junge Menschen, sich zu engagieren, ein klarer Schwerpunkt für Yunguilla. Im März 2024 nahm Lizbeth, eine junge Führungspersönlichkeit im Alter von 24 Jahren, an der internationalen Tourismusmesse in Berlin teil, wo sie ihre Gemeinde vertrat und Vertrauen in den Abschluss von Verträgen mit internationalen Reiseveranstaltern gewann, um einen konstanten Besucherstrom und Einkommen für ihre Gemeinde zu gewährleisten.
V Social hat Lizbeth die Flugtickets von Ecuador nach Deutschland und zurück finanziert, um ihre Teilnahme an der Messe zu gewährleisten.
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Da die Galápagos-Inseln so weit vom ecuadorianischen Festland entfernt sind, ist eine spezialisierte Ausbildung mit hohen Kosten verbunden. Die von der Organisation Ranti betriebene Galápagos Coffee School geht diese Herausforderung an, indem sie eine auf den einzigartigen Galápagos-Kaffee zugeschnittene Spezialausbildung in der Kaffeeproduktion anbietet. Mit spezieller Technologie, akademischem Fachwissen und praktischer Erfahrung bildet Ranti angehende Fachleute in allen Aspekten der Kaffeeproduktion aus, von der Saat bis zur Tasse, und schafft so neue Beschäftigungsmöglichkeiten, die es zuvor auf den Inseln nicht gab.
Ranti ist zu einem lokalen und provinziellen Bezugspunkt geworden, der als hybrides Unternehmen mit privatem und kollektivem Eigentum arbeitet. Die Mitglieder vermarkten ihren Kaffee über Ranti zu fairen Preisen und beteiligen sich aktiv an kaffeebezogenen Veranstaltungen und Aktivitäten. Der Großteil der Kundschaft besteht aus Ausländern, aber es gibt auch eine wachsende Zahl einheimischer Kunden.
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V Social ist die erste internationale Organisation, die mit Ranti zusammenarbeitet. Ihr Ziel ist es, den gesamten Prozess der Kaffeeproduktion zu verbessern, vom Anbau mit den lokalen Bauern bis hin zur Bedienung der Touristen. Diese erste Schule wird vollständig von VSF finanziert. Dies spiegelt unsere Überzeugung von der Bedeutung des Ranti-Programms wider, das der jungen Generation Fähigkeiten und Möglichkeiten bietet, die über die traditionelle Beschäftigung im Tourismus hinausgehen.
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Wir glauben fest an Peer-to-Peer-Learning. Deshalb haben wir eine Studienreise für unsere neue Partnergemeinde in Costa Rica organisiert haben: Isla Venado. Wie schon im letzten Jahr startete V Social seine Aktivitäten mit einem Austauschprogramm auf der Halbinsel Osa in Costa Rica, die für nachhaltige Praktiken in vielen Bereichen bekannt ist. Der Austausch soll den eingeladenen Inselbewohner:innen die Möglichkeit geben, gemeinsam eine robuste Infrastruktur zu planen und zu errichten, die nicht nur den unmittelbaren Anstieg des Tourismus bewältigt, sondern auch als Grundlage für nachhaltiges Wachstum und Wohlstand in der Zukunft dient. Dieser ganzheitliche Ansatz stellt sicher, dass die Auswirkungen des Projekts weit über den anfänglichen Zustrom von Besucher:innen hinausgehen und zur langfristigen Nachhaltigkeit und Entwicklung der Isla Venado beitragen.
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Das einzigartige, transformative Pprojekt auf der Isla Venado, Costa Rica, revolutioniert das Leben örtlicher Fischer, ihre Landschaft und die Dynamik ihrer Gemeinschaft. Während sich die Inselbewohner:innen auf einen Anstieg des Tourismus vorbereiten, schwappt eine Welle des Unternehmergeistes über die Region, was sich in einem deutlichen Anstieg der jährlichen Besuchszahlen zeigt - von rund 30 Personen auf etwa 7000 pro Jahr. Die wahre Bedeutung liegt jedoch in dem Engagement des Projekts für das Gedeihen und den positiven Wandel für die ansässigen Familien und ihr Wohlbefinden.
Die Kooperative ist ein entscheidender Advokat für ein vielfältiges Spektrum von Gemeindemitgliedern, darunter Frauen, Kunstschaffende, Handwerker:innen, Fischer:innen, Unternehmer:innen, Guides und Jugendliche, und vertritt deren kollektive Bedürfnisse wirksam. Durch die Bemühungen der Kooperative sind ihre Mitglieder in der Lage, vom Großteil der aus dem Tourismus resultierenden Vorteile zu profitieren. Dabei erhalten sie starke Unterstützung von lokalen Behörden, Universitäten und gemeinnützigen Organisationen, die sich für ihre Sache einsetzen. Diese Zusammenarbeit wirkt sich direkt auf das Leben von 50 Familien aus und stellt sicher, dass die positiven Ergebnisse der Tourismusentwicklung gleichmäßig auf die verschiedenen Sektoren der Gemeinde verteilt werden, wodurch ein integratives und nachhaltiges Wachstumsmodell gefördert wird.
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Die erste persönliche Begegnung mit den unterstützten gemeindebasierten Tourismusorganisationen hatte eine tiefgreifende Wirkung und vermittelte den Organisationen Selbstvertrauen und Stolz auf ihre Arbeit und ihren sozialen Beitrag. Durch das Treffen wurde ein starkes Netzwerk geschaffen, das die Stimmen der Begünstigten in den Mittelpunkt der Vereinsarbeit stellt. Es wurden Synergien zwischen den Organisationen für eine direkte Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung identifiziert, und es wurden mögliche Austauschreisen für gegenseitigen Wissensaustausch und Unterstützung in Aussicht gestellt. Gemeinsame Themen wie indigene Gemeinden und Tourismus, Stärkung von Frauen sowie der Jugend, Frieden und Versöhnung durch Tourismus und Umweltschutz im Tourismus kristallisierten sich heraus und führten zu der Entscheidung, Kräfte in Zukunft zu bündeln.
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Das Treffen umfasste einen Workshop-Marathon und zwei Besuche bei lokalen gemeindebasierten Organisationen - Esopetera y Pirza & Ecorrieles. Diese Besuche boten unschätzbare Einblicke in den Lernprozess von Gemeinden, die sich für nachhaltige Tourismuspraktiken einsetzen, bei denen das Wohlergehen der beteiligten Menschen im Mittelpunkt steht. Der Zusammenhalt innerhalb der Teilnehmenden war sofort spürbar, und gemeinsam bereicherten wir unser Verständnis durch das kollektive Fachwissen der internationalen Community-Based Tourism-Gemeinschaft.
Unsere Zusammenarbeit gipfelte in einer bedeutenden zweitägigen Veranstaltung mit dem Titel "Palabrendo: el turismo indigena y comunitario en America Latina", die in Partnerschaft mit Travolution organisiert, großzügig von Chec, dem größten kolumbianischen Anbieter von Wasserkraft, gesponsert und von den indigenen "Resguardos" der Region ausgerichtet wurde. Die Veranstaltung diente als Plattform für intensive Diskussionen, Wissensaustausch und die Erkundung innovativer Ansätze für indigenen und gemeindebasierten Tourismus in Lateinamerika.
Die finale Wirkung unserer Bemühungen wird sich erst im kommenden Jahr zeigen, aber es besteht kein Zweifel, dass wir das Treffen voller Energie und Positivität abgeschlossen haben. Wir spürten das Potenzial, aus vereinten Kräften den gemeindebasierten Tourismus zu stärken, was uns in eine vielversprechende und wirkungsvolle Zukunft blicken lässt.
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V Social startete einen Aufruf und lud die CBT-Organisationen in unserem Netzwerk ein. Daraufhin brachten wir erfolgreich eine Gruppe von 16 Organisationen aus ganz Lateinamerika zu unserem ersten persönlichen Treffen in Manizales, Kolumbien, zusammen. Wir übernahmen nicht nur die Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung, sondern arbeiteten auch mit der Organisation Travolution zusammen, um eine umfassende Woche mit geführten Workshops und offenen Foren zu organisieren, die den Austausch von Erkenntnissen, Herausforderungen und gemeinsamen Strategien für die Zukunft von CBT förderten.
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Unsere Koordinatorin Ifi nennt es einen Ausbildungsmarathon, der voller Erfolg gemeistert werden konnte. Unsere Koordinatorin Ifi reiste in vom Pazifik bis zum Atlantik, um unsere geschätzte Gemeinde in Talamanca, Costa Rica, zu erreichen und großartige Menschen zu treffen.
Unser Schwerpunkt lag auf dem Aufbau von Kompetenzen und dem Wissentransfer. Dabei lag der Fokus der Trainingseinheiten auf den Themen, für die die Gemeinde uns um Unterstützung gebeten hatte. Die Einführung dieser vier verschiedenen Workshops, die sich mit den Grundlagen der Verwaltung und Buchführung, grundlegenden Englischkenntnissen und Agrarökologie beschäftigen, führte zu einem spürbaren Wandel in der Gemeinde. Auf diese Weise wurden den Gemeindemitgliedern wesentliche Fertigkeiten für ihre Projekte vermittelt, die Überwindung von Kommunikationshindernissen erleichtert, nachhaltige Landwirtschaft gefördert und die Selbstständigkeit gestärkt.
Wir sind uns darüber im Klaren, dass dieser vielseitige Ansatz die Gemeinde in die Lage versetzt hat, lokale Projekte zu verwalten, mit Touristen zu interagieren, reiche Ernten zu erzielen und letztendlich als ein sich selbst versorgendes und wohlhabendes Dorf zu gedeihen. Diese Workshops dienten als Katalysator, und wir freuen uns darauf, diese Zusammenarbeit in den kommenden Jahren mit großer Freude und Motivation fortzusetzen, da wir wissen, dass sie sich wirklich positiv auf die Gemeindemitglieder ausgewirkt hat. Wir haben drei der vier Schulungsmodule entwickelt und einen Agroökologie-Experten eingestellt, der die Region gut kennt. Wir erstellten alle notwendigen Materialien, Aktivitäten und Praktiken, um das Wissen zu vermitteln, von dem wir wussten, dass es ihnen fehlte.
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Ein entscheidendes Ziel der Organisation besteht darin, ihr derzeitiges Vereinshaus Casa de la Paz zu erstehen. Andernfalls müsste sie sich auf die Suche nach einem neuen Standort in dem gentrifizierten Bogotá machen, was eine erhebliche Herausforderung darstellen würde. Casa de la Paz hat sich zu einem wichtigen Versammlungsort für die Friedensbewegung in Kolumbien entwickelt, der verschiedene Organisationen an einem strategisch günstigen Ort zusammenführt.
Wir konnten 2.500 EUR sammeln, was nur einen Bruchteil der benötigten 15.000 EUR für den Kredit zum Kauf des Vereinshauses ausmacht. Trotz des begrenzten Betrags hatte die Kampagne eine erhebliche Wirkung: 85 Menschen nahmen an der Radtour oder dem Lauf für den guten Zweck in 10 verschiedenen Ländern teil. Dies verdeutlichte die breite Zustimmung und Unterstützung der Vereinsarbeit und stellte eine enorme Motivation für das ehrgeizige Vorhaben dar. Positive Nebeneffekte der Kampagne sind, dass Casa de La Paz seine Kommunikation ihrer Kampagne verbessern konnte und sich nun ein eigenes Bankkonto für das Vorhaben eingerichtet hat, für mehr Transparenz gegenüber ihren Unterstützerinnen. Sechs Wochen lang warb V Social in seinem Netzwerk von Unterstützenden sowie Partnerorganisationen für die Idee der Spendenaktion Sportathon 2023. Wir planten und führten die Spendenaktion durch und koordinierten mit den Teilnehmerinnen in allen zehn Ländern ihre Aktivitäten und die Kommunikation der Spendenaktion.
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Die Führung indigener Frauen im Projekt Tierra de Yaqchas hat die Entwicklung ihrer kulinarisch orientierten Tourismusprodukte, die darauf abzielen, die Erinnerungen an die Vorfahren und die lokalen Traditionen wiederzubeleben, erheblich gefördert. Dank der großartigen Unterstützung unserer Spender konnte V Social für die neun Projekte, die gastronomische Erlebnisse anbieten, Küchengeräte beschaffen. Darüber hinaus wurde diese Unterstützung durch spezialisierte Schulungen in traditioneller und althergebrachter Küche ergänzt, wobei der Schwerpunkt auf der Verwendung lokaler und biologischer Zutaten lag und auch vegetarische, vegane und Zöliakie-Menüs berücksichtigt wurden. Mehr als 80 Frauen und eine Gruppe von Töpferinnen haben von diesen Maßnahmen profitiert. Jede Initiative ist eng auf die spezifischen Bedürfnisse der Gemeinden abgestimmt und in das breitere touristische Angebot des Heiligen Tals integriert. Diese Gemeinde hatte mit einer anhaltenden Krise zu kämpfen, die durch die Pandemie und die anhaltenden sozialen Unruhen in Peru noch verschärft wurde, wodurch der Zugang für Touristen zu diesem bemerkenswerten Reiseziel eingeschränkt wurde. Mit diesen Investitionen und der anschließenden Wiedereröffnung des Tourismus tragen wir aktiv zur Wiederbelebung dieses Projekts bei.
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V Social organisierte einen Workshop mit dem Titel ¨Who am I¨ im Rahmen eines Besuchs des von Frauen geführten Projekts Manos de Fe. Ziel des Workshops war es, die indigenen Frauen als Beschützerinnen und Hüterinnen der kulturellen Werte und als Garantinnen für den Fortbestand ihres Volkes anzuerkennen. Er wurde von Eide Fletes geleitet, die Workshops für Frauen auf der Osa-Halbinsel in Costa Rica durchführt. Sie und unsere Koordinatorin verbrachten zwei volle Tage mit der Gruppe, um mehr über das Projekt und den unmittelbaren Bedarf an Ausstattung wie Tischen, Stühlen und Besteck zu erfahren, die für künftige Gruppen verwendet werden sollen.
Wir haben gerade erst begonnen, dieses gemeindebasierte Tourismusprojekt zu unterstützen, obwohl es bereits seit etwa sieben Jahren besteht. Das Hauptziel der Gruppe ist es, die traditionelle Weberei zu erhalten. Dabei stellen chinesische Unternehmen, die Textilien zu Dumping-Preisen verkaufen, ein großes Problem dar. Diese Gruppe mutiger Frauen hat ihr Projekt ins Leben gerufen, um das Bewusstsein von Konsumenten und Konsumentinnen zu schärfen. Durch die Projekte lernen die Reisenden den Wert und die Bedeutung der traditionellen Weberei kennen und können direkt bei Gemeinschaftsgruppen aus Guatemala einkaufen.
Im Moment lernen wir mehr über das Projekt sowie seine Stärken und Schwächen, damit wir in naher Zukunft einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Projekts nehmen können.
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V Social hat drei Biofilteranlagen für die Häuser gespendet, in denen vorrangig das Essen für die Gemeinde und die Reisegruppen zubereitet wird. Beabsichtigt werden damit die Verminderung des Plastikverbrauchs und die Sensibilisierung unserer Reisenden für den Wert sauberen Wasser.
Die Filter kommen den Frauen von Muyuche sowie den Reisenden, die zum Essen in ihre Häuser kommen, zugute. Im Durchschnitt profitieren fünf Personen pro Familie direkt, und zahlreiche Reisegruppen profitieren indirekt bei ihrem Besuch.
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Eines der Hauptziele von VSF besteht darin, Reiseagenturen und Gemeindeprojekte zu vernetzen, um die Möglichkeiten für Besuche von Reisegruppen zu erhöhen. Ein Erfolg konnte für die Isla Maciel erzielt werden, die in einer viermonatigen Patagonien-Saison 680 Passagiere empfangen hat - eine beachtliche Leistung für eine junge Initiative. Die meisten Passagiere kommen von Viventura und anderen Agenturen, mit denen VSF Allianzen gebildet hat.
Der Verhandlungsprozess zwischen Isla Maciel und Reiseveranstaltern bedarf Überlegungen, um einen fairen Handel zu garantieren. Dabei berät VSF die Organisation in Isla Maciel, damit sie bei den Vertragsverhandlungen informierte Entscheidungen treffen. Mit der Unterstützung von V Social konnte Isla Maciel einen Vertrag mit G Adventures abschließen, von dem man sich 1.000 zusätzliche Besucherinnen und Besucher erhofft.
Die Projektexpansion ist für VSF von großer Bedeutung, da wir gemeinsam mit Isla Maciel das Ziel anstreben, die monatlichen Einnahmen durch neue Partnerschaften zu verdoppeln. Als Pionierunterstützer dieses Projekts hat das Engagement von VSF bereits Vorteile für 25 Personen aus der Nachbarschaft und für eine Gruppe von 13 jungen Menschen gebracht, die aktiv an der Durchführung von 70 Touren mitgewirkt haben.
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Dank V Social hatten über 15 Personen aus verschiedenen Bereichen, wie Ärzte, Umweltschützer, öffentliche Bedienstete, Biologen, Landwirte und lokale Unternehmerinnen und Unternehmer, die Gelegenheit, von der Expertin Cynthia Castro etwas über den Abbau der Geschlechterkluft in Lateinamerika zu lernen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten gelang es V Social, einen virtuellen Workshop durchzuführen.
Cynthia engagiert sich mit Leidenschaft für Menschenrechte und ist sowohl eine Träumerin als auch eine soziale Unternehmerin. Sie initiierte eine Gesprächsrunde über die bedeutende Rolle, die jede einzelne Person bei der Förderung der Geschlechtergleichstellung und der Verbesserung der Beziehungen in Kuba spielt. Während der Diskussion teilten nicht nur Frauen, sondern auch Männer ihre Erfahrungen, wie beispielsweise mit den herausfordernden gesellschaftlichen Erwartungen an ein konventionelles „Männerbild“.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erkannten an, dass die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ein globales Problem ist, dessen Lösung viel Zeit in Anspruch nehmen wird. Dieser Workshop war ein Versuch, Wege zu finden, um die gesellschaftlichen Regeln zu verlernen und eine Welt der Freiheit zu schaffen.
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Gerwin, ein engagierter deutscher Freiwilliger bei V Social, engagiert sich aktiv im La Boquilla-Projekt in Kolumbien. Vorher hatte er auf Reisen mit Viventura verschiedene V Social-Projekte in unterschiedlichen Ländern besucht. Nach seinem Ruhestand im Jahr 2021 beschloss er, seine Zeit der Unterstützung sozialer Projekte zu widmen. In La Boquilla gab er Hilfestellung bei Verwaltungsaufgaben und leitete einen Englischkurs für Jugendliche und Reiseleiter.
Ronnie Monsalve, der Leiter von Ecotours La Boquilla, ist dankbar für Freiwillige wie Gerwin. Mit seiner Hilfe konnte das Projektmanagement verbessert werden, und die Reiseleiter können, dank verbesserter Englischkenntnisse, eine breitere Zielgruppe erreichen. Jährlich kommen etwa 4.000 Touristen, von denen 90 % kein Spanisch sprechen. Das Erlernen der englischen Sprache ist für das Projekt von grundlegender Bedeutung, da es dadurch nicht mehr auf Externe zur Übersetzung angewiesen ist und somit weiter wachsen kann.
Es gab zwei Lerngruppen, eine für die gesamte Gemeinde und eine ausschließlich für Mitglieder von Ecotours La Boquilla, die fast alle einheimische Reiseleiter sind. Während der sechs Monate, in denen Gerwin als Freiwilliger am Projekt beteiligt war, konnte er insgesamt über 20 Schülerinnen und Schüler unterrichten. Der kulturelle Austausch und das aufgebaute Vertrauen führten zu einem gegenseitigen Lerneffekt.
V Social war maßgeblich daran beteiligt, Gerwin mit dem Projekt zu vernetzen und Ecotours La Boquilla durch die Finanzierung einiger Aktivitäten und Materialien zu unterstützen, um den Erfolg des Freiwilligendienstes zu gewährleisten.
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V Social organisierte ein Austauschprogramm für Fulvia und Lukas, Mitglieder der Gemeinde Tsiru Alá im Süden Costa Ricas. Sie wurden eingeladen, Puerto Jimenez zu besuchen, um von lokalen Produzentinnen und Produzenten zu lernen und Erfahrungen auszutauschen. Das Programm umfasste den Besuch von vier verschiedenen Projekten und eines Nationalparks, um mehr über den regionalen Tourismus zu erfahren. V Social trug mit rund 670 Euro dazu bei, diesen Austausch zu ermöglichen.
Die Auswirkungen des Programms waren beträchtlich, da alle Beteiligten wertvolle Informationen, Ideen und Konzepte austauschen konnten. Sie lernten etwas über Heilpflanzen und ihre Verwendung in der costaricanischen Tradition. Wir erwarten, dass der Austausch zu einer Verbesserung der Reiseerfahrung in Tsiru Alá führen wird, z. B. durch die Einbeziehung attraktiverer und unterhaltsamerer Aktivitäten. Insbesondere Fulvia gewann neue Erkenntnisse, wie z. B. ein Rezept für karamellisierte Schokoladennips, mit dem sie ihre Produkte verbessern kann. Sie nahm auch Ideen zur Verbesserung der Präsentation und Qualität ihrer Produkte mit.