Ihre Geschichte
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Viviana hat ihr Leben zwei Leidenschaften gewidmet: Bildung und Literatur. Vor einigen Jahren begann sie im interkulturellen Zentrum Abya Guaraní in Iguazu in der Provinz Misiones in Argentinien zu arbeiten. Seitdem sie dort arbeitet, sagt sie, dass sie nicht mehr auf dieselbe Weise unterrichtet wie zuvor. Ein besseres Verständnis für Vielfalt hat ihr neue Ideen für die bestmögliche Bildung eröffnet.
Vivian hat keine indigenen Wurzeln. Sie hat weiße Haut und helle Augen. Doch ihre Arbeit und ihr Engagement für die indigene Gemeinschaft haben ihr gezeigt, dass Bildung über das Klassenzimmer hinausgehen muss. Das Wissen, das sie erworben hat, hat es ihr ermöglicht, einige der westlichen Praktiken, die sie ins Klassenzimmer mitgebracht hat, zu "verlernen". Sie hat das Paradigma, dass die lehrende Person die ist, die "alles" weiß, hinter sich gelassen und erkannt, wie wichtig Bescheidenheit beim Teilen von Wissen ist. Sie sagt, dies sei ein Wendepunkt in ihrem Leben gewesen.
Der Austausch mit indigenen Gemeinschaften hat sie gezwungen, in sich hineinzublicken und die Kraft der Vielfalt zu erkennen. Sie besucht die Gemeinschaften nicht mit dem Auge einer Anthropologin, die von außen auf sie schaut. Im Gegenteil, Viviana konnte Methoden entwickeln, die indigenes Wissen mit den touristischen Praktiken der Gemeinschaften verbinden. Im Gegenzug lernen die Reisenden mehr über die Weltanschauung der Gemeinschaft, während die Einheimischen in der Lage sind, ein Einkommen zu erzielen und sich gegen Armut und die Vernachlässigung durch die nationalen Behörden zu wehren.
Viviana konnte die Gemeinde durch die Leitung von Projekten unterstützen, die eine internationale Zusammenarbeit erfordern, wie z. B. mit der V Social Foundation. Gemeinsam unterstützen sie Prozesse, die die Autonomie der indigenen Gemeinschaften fördern und ihr Kulturerbe anerkennen. Sie möchten, dass die Besucher:innen der Iguazu-Wasserfälle nicht nur das Naturwunder sehen, sondern auch die Gemeinschaft, die dort lebt und die das Gebiet ehrt. Das ultimative Ziel von VS ocial, Vivian wie auch der Gemeinde ist es, dass die örtliche Gemeinde die Kontrolle über die Veränderungen in ihrem Land übernehmen, und dass die Einnahmen, die sich aus den Besuchen des Naturwunders ergeben, bei den Menschen verbleiben, die vor Ort leben.
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